Viele Unternehmen zögern noch immer, auf TikTok aktiv zu werden. Mit dem Argument „Das ist doch nur was für Teenager.“ Doch diese Annahme beruht auf einem veralteten Bild der Plattform. Tatsächlich hat sich TikTok inzwischen zu einem Mainstream-Kanal mit breiter Alters- und Themenlandschaft entwickelt, auch in Deutschland.
Laut aktuellen Statistiken nutzen 21,8 Millionen Erwachsene in Deutschland monatlich TikTok . Andere Quellen sprechen sogar von bis zu 26,7 Millionen monatlich aktiven Nutzern .
Die werberelevante Reichweite liegt bei 23,56 Millionen Nutzer:innen ab 18 Jahren, das entspricht 28 % der Gesamtbevölkerung .
Zwar ist der Anteil junger Nutzer:innen hoch, doch die Altersverteilung ist vielfältiger, als oft angenommen:
Diese Zahlen mögen auf den ersten Blick gering erscheinen, doch sie spiegeln globale Durchschnitte wider. Inhaltlich relevante Accounts zeigen, dass lokale Zielgruppen deutlich älter sein können, sobald der Inhalt passt.
Ein eindrückliches Beispiel ist der TikTok-Account „Mr. Schufa“ (@tibor.bauer) mit über 220.000 Followern und mehr als einer Million Likes . Seine Inhalte drehen sich um Themen wie Bonitätsprüfungen, Kreditwürdigkeit oder Insolvenz, also komplexe, alltagsnahe Finanzthemen.
Laut eigenen Angaben (aus öffentlichen Insights) sind 46,5 % seiner Zuschauer über 45 Jahre alt, davon 26,3 % zwischen 45 und 54 und 20,2 % über 55. Das beweist: Wenn dein Inhalt relevant ist, folgt dir deine Zielgruppe, unabhängig vom Klischee.
Auch im B2B-Bereich gewinnt TikTok zunehmend an Bedeutung. Immer mehr Unternehmen nutzen die Plattform für:
Beispiele wie KUKA, Würth oder ALPLA zeigen, dass selbst technische oder industrielle Themen auf TikTok gut ankommen. Vorausgesetzt, sie werden authentisch, visuell und plattformgerecht aufbereitet .
Die Aussage „TikTok ist zu jung“ führt dazu, dass Unternehmen wichtige Reichweitenchancen verschenken. Nicht nur bei jungen, sondern auch bei kaufkräftigen, informierten und entscheidungsstarken Zielgruppen über 35 Jahren.
Denn TikTok ist keine Altersplattform, sondern eine Interessenplattform.
Nutzer:innen folgen nicht Marken, sondern Inhalten, die ihnen Mehrwert bieten: Wissen, Unterhaltung, Lösungen oder Inspiration.
TikTok ist längst kein „Tanzvideo-Netzwerk“ mehr, sondern ein leistungsstarker Kanal für Markenkommunikation, Leadgenerierung und Vertrauensaufbau für B2C und B2B.
Bevor du TikTok als „nicht für uns“ abstempelst, frage dich besser,
„Welche Inhalte braucht meine Zielgruppe und wo sucht sie sie heute?“
Die Antwort könnte lauten: Auf TikTok.
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